Morgens und abends dieselbe Pflege? Das ist einer der häufigsten Fehler in der Hautpflege. Denn Ihre Haut hat zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedliche Bedürfnisse. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Morgen- und Abendroutine optimal gestalten.
Die Morgenroutine – Schutz und Vorbereitung: Morgens steht der Schutz im Vordergrund. Ihre Haut muss sich gegen UV-Strahlung, Umweltverschmutzung und freie Radikale wappnen. Beginnen Sie mit einer sanften Reinigung (oder nur lauwarmem Wasser), gefolgt von einem antioxidativen Serum mit Vitamin C. Eine leichte Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz runden die Morgenroutine ab.
Die Abendroutine – Regeneration und Reparatur: Nachts schaltet die Haut in den Reparaturmodus. Die Zellerneuerung ist bis zu achtmal aktiver als tagsüber. Nutzen Sie diese Phase mit regenerierenden Wirkstoffen. Eine gründliche Doppelreinigung (erst Reinigungsöl, dann wasserlöslicher Reiniger) entfernt alle Rückstände des Tages. Anschließend ein Serum mit Retinol oder Hagebuttenöl und eine reichhaltige Nachtcreme.
Der Unterschied bei den Wirkstoffen: Einige Wirkstoffe eignen sich besser für den Morgen, andere für den Abend. Vitamin C und Niacinamid sind ideale Morgen-Wirkstoffe, da sie antioxidativ schützen. Retinol, AHA-Säuren und intensive Öle gehören in die Abendroutine, da sie die Haut lichtempfindlicher machen können.
Unser Tipp: Hören Sie auf Ihre Haut. Nicht jeder braucht morgens und abends eine umfangreiche Routine. Manchmal ist weniger mehr – besonders bei empfindlicher Haut. Das Wichtigste ist Konsequenz: Eine einfache Routine, die Sie täglich durchführen, bringt mehr als eine aufwändige Routine, die Sie nur gelegentlich einhalten.